Prävention - Frauennotruf Idar-Oberstein

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Prävention

Unsere Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit:

  • Informationsveranstaltungen zu Ausmaß, und Prävention von sexualisierter Gewalt

  • Fortbildung für verschiedene Berufsgruppen

  • Elternabende in Kindergärten und Schulen

  • Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurse
  • Seminare zur „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg

  • Frauenspezifische Angebote zu verschiedenen Themen

  • Projekte und Veranstaltungen mit unterschiedlichen KooperationspartnerInnen


  • Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurse für Frauen und Mädchen


Wir bieten regelmäßig Kurse zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung an, weil es uns wichtig ist, dass  Frauen lernen, Situationen, die möglicherweise gefährlich werden könnten frühzeitig zu erkennen und für den eigenen Schutz sorgen zu können.


Das geschieht durch:

  • Schulung der eigenen Wahrnehmung

  • verbale Selbstbehauptung / selbstbewusstes Auftreten

  • einfache Verteidigungs- und Befreiungstechniken

  • Wissensvermittlung aus der feministischen und polizeilichen Forschung


Wussten Sie z.B. dass

> viele angegriffene Frauen den Angreifer allein durch einen kraftvollen Schrei in die Flucht schlagen konnten?
> viele Frauen sich durch weglaufen
retten konnten?
> heftiger Widerstand
in den meisten Fällen die Vergewaltigung verhindert hat?

(Studien: McIntyre/1980; O’Brien, Bart/1985; Paul/1993)


Und wie sieht es mit Kampfsport aus?


„Treten und Schlagen allein ist  keine effektive Selbstverteidigungsstrategie“ weiss Sunny Graff (Juristin, Psychologin und Trägerin des fünften Dan in der asiatischen Kampfkunst Taekwondo aus Frankfurt), die sich bereits seit den frühen 70igern mit Gewalt gegen Frauen und einer wirkungsvollen Selbstverteidigung beschäftigt. Es ist wichtig, dass Frauen sich damit auseinandersetzten, was es ihnen so schwer macht, sich auch im Ernstfall zu verteidigen und zuzuschlagen, wie sie in der Angriffssituation mit ihrer Angst vor Verletzung/Vergewaltigung umgehen können, bzw. mit der Angst, die andere Person ernsthaft zu verletzen. Die meisten Vergewaltigungen bahnen sich an, d.h. wenn Frauen lernen  auf ihre unangenehmen Gefühle zu achten und sie als Warnsignale zu interpretieren statt sie zu verdrängen und das Verhalten der anderen Person zu entschuldigen, dann können sie frühzeitig für ihre Sicherheit sorgen und kommen erst gar nicht in die Situation einen unfairen Kampf gewinnen zu müssen.



Buchempfehlungen:

Mit mir nicht! Sunny Graff, Orlandaverlag
Mädchen sind unschlagbar!



  • Seminare zur „Gewaltfreie Kommunikation“ nach Dr. M. Rosenberg

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